Markt der Völker: für die Förderung des fairen Handels
Marché des peuples : pour la promotion d’un commerce équitable français
The people’s market: for the promotion of fair trade English
Im Herzen des Forum des peuples beherbergt Fana seit dem 6. Juni 2005 den Markt der Völker, initiiert durch CAD-Mali, mit der Absicht, den fairen Handel zu fördern.
Hinter einem mit Verkaufsartikeln schwer beladenen Tisch sitzt Mme N’diaye Founemousso Sakiliba von der Initiative CAD-Mali. "Der Markt der Völker ist eine gute Gelegenheit, wir haben Artikel aus mehreren Ländern und Regionen an den Ständen. Dies erlaubt uns schnell zu sehen, was sich anderswo in der lokalen Produktionsweise verändert", gibt sie an.
Als eine Initiative, die ursprünglich von den Organisatoren des Forum des peuples erfunden wurde, sieht sich der Markt der Völker als ein Werkzeug der öffentlichen Bildung. Gemäss Mme Cissoko Fanta Touré, Aktivistin von CAD-Mali, "ist das ein virtueller Markt mit der Absicht, die Interaktionen zwischen der Ökonomie des Marktes und anderen ökonomischen Verhaltensweisen zu erläutern." Die Initiatoren des Marktes der Völker denken, dass es an der Zeit ist, die traditionellen Austauschsysteme zu fördern, so z.B. den Tauschhandel, den gemeinsamen Getreidespeicher im Dorf, das Geben und Nehmen. "Bei uns hat der Bauer immer seine Hirse gegen die Milch der Peulh getauscht, dieses ist auch mit anderen Formen der Zusammenarbeit und für Nahrungsmittel eine vollwertige Alternative", erinnert sie sich.
In diesem Konzept manifestiert sich der Markt über die Präsenz der gekommenen Händler, die Esswaren oder Kunsthandwerk aus ihrer Region darbieten und verkaufen. Die Stände auf dem Markt der Völker sind mit Produkten überfüllt, die nur mit lokalen Mitteln hergestellt wurden.
Ersonnen, um lokale Produkte zu fördern und um die Händler und Konsumenten für ihr Konsumverhalten und die ungerechten Regeln der GVO zu sensibilisieren, ist der Markt ein Ort, an dem die Produkte verkauft werden und einen Preis erlauben, von dem die Produzenten und Künstler mit ihrer Arbeit angemessen leben können.
Assane Koné
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